Programm

November

Fridericianum Features,

Filmprogramm

Mittwoch, 30.11.2016,

18:30–20:30

€0,00

Fridericianum Features – Eine Filmauswahl von Loretta Fahrenholz
Anlässlich von Loretta Fahrenholz’ Einzelausstellung Two A.M. zeigt das Fridericianum vom 30.11. – 03.12.2016 jeden Abend von der Künstlerin und Filmemacherin ausgewählte Filme.


Winter Adé
DDR 1988 / 112 Min. / deutsch mit englischen UT
Regie: Helke Misselwitz
Für dieses filmische Porträt bereiste Regisseurin Helke Misselwitz die DDR von Süd nach Nord. In verabredeten und zufälligen Begegnungen mit Frauen verschiedener Generationen und sozialer Hintergründe spürte sie deren Lebensträumen und -wirklichkeiten nach.

FREI,

Führung

Mittwoch, 30.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Vier Augen sehen mehr als zwei, und manchmal sehen sie gänzlich Unterschiedliches: Im freien Austausch miteinander und mit den BesucherInnen führen zwei KunstvermittlerInnen durch die Ausstellung – eine wöchentliche Übung in (Kunst-)Wahrnehmung.

FOR FILM,

Einführung

Mittwoch, 30.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FOSSIL,

Themenführung

Dienstag, 29.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

„Ich betrachte meine Häute, wie ich Fossilien betrachte“, bemerkte Tetsumi Kudo einmal. Dass er von mehreren Häuten spricht, fügt sich dabei in sein immer wiederkehrendes Motiv der Metamorphose, der Verwandlung also, die auch Insekten in verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung durchmachen. Die Themenführung FOSSIL konzentriert sich auf die Aspekte der kulturellen Spurensuche und Metamorphose in Tetsumi Kudos Werk.

FÜHRUNG,

Führung

Sonntag, 27.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Über drei Jahrzehnte – Mitte der 1950er bis Ende der 1980er Jahre – schuf Tetsumi Kudo (1935 – 1990) ein Werk, das für viele KünstlerInnen nachfolgender Generationen wegweisend wurde. Als junger Künstler zog der in Japan aufgewachsene Kudo nach Paris. Dort erlebte er, wie sich Europa nostalgisch an einem humanistischen Menschenbild als geistigen Überbau festhielt. Dies musste er nach den Angriffen auf Nagasaki und Hiroshima 1945 als zutiefst fadenscheinig empfinden. Die verheerenden Auswirkungen der Atombomben hatten sowohl die Verwundbarkeit des menschlichen Organismus als auch die enorme zerstörerische Schaffenskraft des Menschen offenbar gemacht. Sie bedeuteten für die japanische Gesellschaft eine tiefe Zäsur. Kudos Arbeiten kommen einer neuen Ökologie gleich, in der Körperteile, Pflanzen und elektrische Apparaturen zu posthumanen Gefügen verbunden sind. Für den Avantgardisten, der stets quer zu den dominanten künstlerischen Strömungen seiner Zeit arbeitete, waren dies jedoch keine apokalyptischen Szenarien oder alptraumhaften Zukunftsvisionen. Vielmehr bewegten ihn Überlegungen zum Menschen in einem hochtechnologisierten Zeitalter.

FOR FILM,

Einführung

Sonntag, 27.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FÜHRUNG,

Führung

Samstag, 26.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Über drei Jahrzehnte – Mitte der 1950er bis Ende der 1980er Jahre – schuf Tetsumi Kudo (1935 – 1990) ein Werk, das für viele KünstlerInnen nachfolgender Generationen wegweisend wurde. Als junger Künstler zog der in Japan aufgewachsene Kudo nach Paris. Dort erlebte er, wie sich Europa nostalgisch an einem humanistischen Menschenbild als geistigen Überbau festhielt. Dies musste er nach den Angriffen auf Nagasaki und Hiroshima 1945 als zutiefst fadenscheinig empfinden. Die verheerenden Auswirkungen der Atombomben hatten sowohl die Verwundbarkeit des menschlichen Organismus als auch die enorme zerstörerische Schaffenskraft des Menschen offenbar gemacht. Sie bedeuteten für die japanische Gesellschaft eine tiefe Zäsur. Kudos Arbeiten kommen einer neuen Ökologie gleich, in der Körperteile, Pflanzen und elektrische Apparaturen zu posthumanen Gefügen verbunden sind. Für den Avantgardisten, der stets quer zu den dominanten künstlerischen Strömungen seiner Zeit arbeitete, waren dies jedoch keine apokalyptischen Szenarien oder alptraumhaften Zukunftsvisionen. Vielmehr bewegten ihn Überlegungen zum Menschen in einem hochtechnologisierten Zeitalter.

FOR FILM,

Einführung

Samstag, 26.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FRITZI,

Kinderwerkstatt

Samstag, 26.11.2016,

11:00–13:00

€0,00

Fritzi ist eine Kunstwerkstatt für Kinder ab 6 Jahren. Die Kunstwerkstatt bietet Kindern einen Raum für freies Assoziieren, Denken und Gestalten. Die Ausstellung dient als Ausgangspunkt für das Experimentieren mit ungewöhnlichen Materialien und Werkstoffen in einem eigens eingerichteten Forschungslabor. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind Kleidung trägt, die schmutzig werden darf. Verpflegung kann nicht vom Fridericianum gestellt werden, darf aber gerne mitgebracht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

FLUORESZENZ,

Themenführung

Freitag, 25.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Tetsumi Kudo wählte für viele seiner Arbeiten fluoreszierende Farben – in der Rotunde werden diese unter Schwarzlicht gezeigt. Die Führung FLUORESZENZ widmet sich der Thematik der Radioaktivität in Kudos Werk, die insbesondere in seinen fluoreszierenden Arbeiten sichtbar wird.

FÄDEN,

Themenführung

Donnerstag, 24.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

In seinem Spätwerk wendete sich Kudo verstärkt dem Motiv „Fäden“ zu, die für ihn mannigfaltige kulturelle Konnotationen hatten. Die Themenführung FÄDEN konzentriert sich auf diese spätere Schaffensphase Tetsumi Kudos.

FREI,

Führung

Mittwoch, 23.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Vier Augen sehen mehr als zwei, und manchmal sehen sie gänzlich Unterschiedliches: Im freien Austausch miteinander und mit den BesucherInnen führen zwei KunstvermittlerInnen durch die Ausstellung – eine wöchentliche Übung in (Kunst-)Wahrnehmung.

FOR FILM,

Einführung

Mittwoch, 23.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FOSSIL,

Themenführung

Dienstag, 22.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

„Ich betrachte meine Häute, wie ich Fossilien betrachte“, bemerkte Tetsumi Kudo einmal. Dass er von mehreren Häuten spricht, fügt sich dabei in sein immer wiederkehrendes Motiv der Metamorphose, der Verwandlung also, die auch Insekten in verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung durchmachen. Die Themenführung FOSSIL konzentriert sich auf die Aspekte der kulturellen Spurensuche und Metamorphose in Tetsumi Kudos Werk.

FÜHRUNG,

Führung

Sonntag, 20.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Über drei Jahrzehnte – Mitte der 1950er bis Ende der 1980er Jahre – schuf Tetsumi Kudo (1935 – 1990) ein Werk, das für viele KünstlerInnen nachfolgender Generationen wegweisend wurde. Als junger Künstler zog der in Japan aufgewachsene Kudo nach Paris. Dort erlebte er, wie sich Europa nostalgisch an einem humanistischen Menschenbild als geistigen Überbau festhielt. Dies musste er nach den Angriffen auf Nagasaki und Hiroshima 1945 als zutiefst fadenscheinig empfinden. Die verheerenden Auswirkungen der Atombomben hatten sowohl die Verwundbarkeit des menschlichen Organismus als auch die enorme zerstörerische Schaffenskraft des Menschen offenbar gemacht. Sie bedeuteten für die japanische Gesellschaft eine tiefe Zäsur. Kudos Arbeiten kommen einer neuen Ökologie gleich, in der Körperteile, Pflanzen und elektrische Apparaturen zu posthumanen Gefügen verbunden sind. Für den Avantgardisten, der stets quer zu den dominanten künstlerischen Strömungen seiner Zeit arbeitete, waren dies jedoch keine apokalyptischen Szenarien oder alptraumhaften Zukunftsvisionen. Vielmehr bewegten ihn Überlegungen zum Menschen in einem hochtechnologisierten Zeitalter.

FOR FILM,

Einführung

Sonntag, 20.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FÜHRUNG,

Führung

Samstag, 19.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Über drei Jahrzehnte – Mitte der 1950er bis Ende der 1980er Jahre – schuf Tetsumi Kudo (1935 – 1990) ein Werk, das für viele KünstlerInnen nachfolgender Generationen wegweisend wurde. Als junger Künstler zog der in Japan aufgewachsene Kudo nach Paris. Dort erlebte er, wie sich Europa nostalgisch an einem humanistischen Menschenbild als geistigen Überbau festhielt. Dies musste er nach den Angriffen auf Nagasaki und Hiroshima 1945 als zutiefst fadenscheinig empfinden. Die verheerenden Auswirkungen der Atombomben hatten sowohl die Verwundbarkeit des menschlichen Organismus als auch die enorme zerstörerische Schaffenskraft des Menschen offenbar gemacht. Sie bedeuteten für die japanische Gesellschaft eine tiefe Zäsur. Kudos Arbeiten kommen einer neuen Ökologie gleich, in der Körperteile, Pflanzen und elektrische Apparaturen zu posthumanen Gefügen verbunden sind. Für den Avantgardisten, der stets quer zu den dominanten künstlerischen Strömungen seiner Zeit arbeitete, waren dies jedoch keine apokalyptischen Szenarien oder alptraumhaften Zukunftsvisionen. Vielmehr bewegten ihn Überlegungen zum Menschen in einem hochtechnologisierten Zeitalter.

FOR FILM,

Einführung

Samstag, 19.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FRITZI,

Kinderwerkstatt

Samstag, 19.11.2016,

11:00–13:00

€0,00

Fritzi ist eine Kunstwerkstatt für Kinder ab 6 Jahren. Die Kunstwerkstatt bietet Kindern einen Raum für freies Assoziieren, Denken und Gestalten. Die Ausstellung dient als Ausgangspunkt für das Experimentieren mit ungewöhnlichen Materialien und Werkstoffen in einem eigens eingerichteten Forschungslabor. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind Kleidung trägt, die schmutzig werden darf. Verpflegung kann nicht vom Fridericianum gestellt werden, darf aber gerne mitgebracht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

DOKFESTFORUM,

Vortrag

Freitag, 18.11.2016,

20:00–22:00

€0,00

DokfestForum: Einen neuen Widerstand erfinden: New Queer Cinema als Post-Cinema
Vortrag von Astrid Deuber-Mankowsky (auf Deutsch)


In unserer medial wahrgenommenen und vermittelten Gegenwart ist die Kamera nur noch ein Aufzeichnungsmedium unter vielen und selbst Teil der abgebildeten Realität. Der Übergang zwischen dem wirklichen Leben und den Aktivitäten in Netzwerken ist kaum wahrnehmbar, Verbindung und Vermittlung sind allgegenwärtig, jeder/jede arbeitet am Selbst und am Bild von diesem Selbst. Es sind unter anderem die daraus resultierenden Veränderungen des filmischen Bildes, die gegenwärtig unter dem Begriff „Postcinema“ diskutiert werden. Mit der Filmwissenschaftlerin Selmin Kara und der Philosophin und Medienwissenschaftlerin Astrid Deuber-Mankowsky wird im Rahmen der Ausstellung  Two A.M. von Loretta Fahrenholz der Fokus auf die Theorie des Dokumentarischen gelenkt.

Das DokfestForum findet in Kooperation mit dem Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest statt. Mit Vorträgen, Artist Talks und Screenings, die sich thematisch in der Schnittmenge von Film, Dokumentation und Kunst bewegen, erweitert das DokfestForum das Spektrum des Festivals.

FLUORESZENZ,

Themenführung

Freitag, 18.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Tetsumi Kudo wählte für viele seiner Arbeiten fluoreszierende Farben – in der Rotunde werden diese unter Schwarzlicht gezeigt. Die Führung FLUORESZENZ widmet sich der Thematik der Radioaktivität in Kudos Werk, die insbesondere in seinen fluoreszierenden Arbeiten sichtbar wird.

DOKFESTFORUM,

Vortrag

Donnerstag, 17.11.2016,

19:00–21:00

€0,00

DokfestForum: Documenting the Post-Cinematic Present
Vortrag von Selmin Kara (auf Englisch)


In unserer medial wahrgenommenen und vermittelten Gegenwart ist die Kamera nur noch ein Aufzeichnungsmedium unter vielen und selbst Teil der abgebildeten Realität. Der Übergang zwischen dem wirklichen Leben und den Aktivitäten in Netzwerken ist kaum wahrnehmbar, Verbindung und Vermittlung sind allgegenwärtig, jeder/jede arbeitet am Selbst und am Bild von diesem Selbst. Es sind unter anderem die daraus resultierenden Veränderungen des filmischen Bildes, die gegenwärtig unter dem Begriff „Postcinema“ diskutiert werden. Mit der Filmwissenschaftlerin Selmin Kara und der Philosophin und Medienwissenschaftlerin Astrid Deuber-Mankowsky wird im Rahmen der Ausstellung  Two A.M. von Loretta Fahrenholz der Fokus auf die Theorie des Dokumentarischen gelenkt.

Das DokfestForum findet in Kooperation mit dem Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest statt. Mit Vorträgen, Artist Talks und Screenings, die sich thematisch in der Schnittmenge von Film, Dokumentation und Kunst bewegen, erweitert das DokfestForum das Spektrum des Festivals.Der Eintritt ist frei.

FÄDEN,

Themenführung

Donnerstag, 17.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

In seinem Spätwerk wendete sich Kudo verstärkt dem Motiv „Fäden“ zu, die für ihn mannigfaltige kulturelle Konnotationen hatten. Die Themenführung FÄDEN konzentriert sich auf diese spätere Schaffensphase Tetsumi Kudos.

FREI,

Führung

Mittwoch, 16.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Vier Augen sehen mehr als zwei, und manchmal sehen sie gänzlich Unterschiedliches: Im freien Austausch miteinander und mit den BesucherInnen führen zwei KunstvermittlerInnen durch die Ausstellung – eine wöchentliche Übung in (Kunst-)Wahrnehmung.

FOR FILM,

Einführung

Mittwoch, 16.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FOSSIL,

Themenführung

Dienstag, 15.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

„Ich betrachte meine Häute, wie ich Fossilien betrachte“, bemerkte Tetsumi Kudo einmal. Dass er von mehreren Häuten spricht, fügt sich dabei in sein immer wiederkehrendes Motiv der Metamorphose, der Verwandlung also, die auch Insekten in verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung durchmachen. Die Themenführung FOSSIL konzentriert sich auf die Aspekte der kulturellen Spurensuche und Metamorphose in Tetsumi Kudos Werk.

FÜHRUNG,

Führung

Sonntag, 13.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Über drei Jahrzehnte – Mitte der 1950er bis Ende der 1980er Jahre – schuf Tetsumi Kudo (1935 – 1990) ein Werk, das für viele KünstlerInnen nachfolgender Generationen wegweisend wurde. Als junger Künstler zog der in Japan aufgewachsene Kudo nach Paris. Dort erlebte er, wie sich Europa nostalgisch an einem humanistischen Menschenbild als geistigen Überbau festhielt. Dies musste er nach den Angriffen auf Nagasaki und Hiroshima 1945 als zutiefst fadenscheinig empfinden. Die verheerenden Auswirkungen der Atombomben hatten sowohl die Verwundbarkeit des menschlichen Organismus als auch die enorme zerstörerische Schaffenskraft des Menschen offenbar gemacht. Sie bedeuteten für die japanische Gesellschaft eine tiefe Zäsur. Kudos Arbeiten kommen einer neuen Ökologie gleich, in der Körperteile, Pflanzen und elektrische Apparaturen zu posthumanen Gefügen verbunden sind. Für den Avantgardisten, der stets quer zu den dominanten künstlerischen Strömungen seiner Zeit arbeitete, waren dies jedoch keine apokalyptischen Szenarien oder alptraumhaften Zukunftsvisionen. Vielmehr bewegten ihn Überlegungen zum Menschen in einem hochtechnologisierten Zeitalter.

FOR FILM,

Einführung

Sonntag, 13.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FÜHRUNG,

Führung

Samstag, 12.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Über drei Jahrzehnte – Mitte der 1950er bis Ende der 1980er Jahre – schuf Tetsumi Kudo (1935 – 1990) ein Werk, das für viele KünstlerInnen nachfolgender Generationen wegweisend wurde. Als junger Künstler zog der in Japan aufgewachsene Kudo nach Paris. Dort erlebte er, wie sich Europa nostalgisch an einem humanistischen Menschenbild als geistigen Überbau festhielt. Dies musste er nach den Angriffen auf Nagasaki und Hiroshima 1945 als zutiefst fadenscheinig empfinden. Die verheerenden Auswirkungen der Atombomben hatten sowohl die Verwundbarkeit des menschlichen Organismus als auch die enorme zerstörerische Schaffenskraft des Menschen offenbar gemacht. Sie bedeuteten für die japanische Gesellschaft eine tiefe Zäsur. Kudos Arbeiten kommen einer neuen Ökologie gleich, in der Körperteile, Pflanzen und elektrische Apparaturen zu posthumanen Gefügen verbunden sind. Für den Avantgardisten, der stets quer zu den dominanten künstlerischen Strömungen seiner Zeit arbeitete, waren dies jedoch keine apokalyptischen Szenarien oder alptraumhaften Zukunftsvisionen. Vielmehr bewegten ihn Überlegungen zum Menschen in einem hochtechnologisierten Zeitalter.

FOR FILM,

Einführung

Samstag, 12.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FRITZI,

Kinderwerkstatt

Samstag, 12.11.2016,

11:00–13:00

€0,00

Fritzi ist eine Kunstwerkstatt für Kinder ab 6 Jahren. Die Kunstwerkstatt bietet Kindern einen Raum für freies Assoziieren, Denken und Gestalten. Die Ausstellung dient als Ausgangspunkt für das Experimentieren mit ungewöhnlichen Materialien und Werkstoffen in einem eigens eingerichteten Forschungslabor. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind Kleidung trägt, die schmutzig werden darf. Verpflegung kann nicht vom Fridericianum gestellt werden, darf aber gerne mitgebracht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

FLUORESZENZ,

Themenführung

Freitag, 11.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Tetsumi Kudo wählte für viele seiner Arbeiten fluoreszierende Farben – in der Rotunde werden diese unter Schwarzlicht gezeigt. Die Führung FLUORESZENZ widmet sich der Thematik der Radioaktivität in Kudos Werk, die insbesondere in seinen fluoreszierenden Arbeiten sichtbar wird.

FÄDEN,

Themenführung

Donnerstag, 10.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

In seinem Spätwerk wendete sich Kudo verstärkt dem Motiv „Fäden“ zu, die für ihn mannigfaltige kulturelle Konnotationen hatten. Die Themenführung FÄDEN konzentriert sich auf diese spätere Schaffensphase Tetsumi Kudos.

Dr. Zhuofei Wang: Pollution, Cultivation, New Ecology – Ökologische Ästhetik und das Konzept der Leiblichkeit,

Vortrag

Mittwoch, 09.11.2016,

18:15–19:30

€0,0

In den neunziger Jahren konzipierten chinesische Theoretiker im Zuge der Diskussion um eine Umweltethik die sogenannte Ökologische Ästhetik. Die Ökologische Ästhetik betont das naturale Eingebundensein des Menschen. Sie grenzt sich damit von anthropozentrisch orientierten Philosophien ab, die den Menschen als Maß aller Dinge verstehen. Kritiker haben der Ökologischen Ästhetik vorgeworfen, ihren Fokus auf eine überkommene Vorstellung von „schöner Natur“ zu legen und damit letztlich nicht über eine altmodische Urteilsästhetik hinauszugehen. Dr. Zhuofei Wang wird in ihrem Vortrag den Entwurf einer um die Dimension der Leiblichkeit erweiterten Ökologischen Ästhetik vorstellen: Sie lenkt den wissenschaftlichen Blick auf die leiblich-sinnliche Erfahrung einer Natur, die unter den heutigen Bedingungen in der Regel kultiviert, häufig sogar zerstört und kaum mehr bewohnbar ist.

Dr. Zhuofei Wang ist Habilitandin im Bereich der philosophischen Ästhetik. Seit 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Kassel und der Kunsthochschule Kassel. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ostasiatischen Institut der Universität Leipzig tätig und forschte an der Shandong-Universität China sowie im Rahmen eines DAAD-geförderten Promotionsprojektes am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ihr Schwerpunkt liegt auf der interkulturellen und interdisziplinären Erforschung von Ökologischer Ästhetik, Naturästhetik und Körperästhetik.

Der Eintritt ist frei.

FREI,

Führung

Mittwoch, 09.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Vier Augen sehen mehr als zwei, und manchmal sehen sie gänzlich Unterschiedliches: Im freien Austausch miteinander und mit den BesucherInnen führen zwei KunstvermittlerInnen durch die Ausstellung – eine wöchentliche Übung in (Kunst-)Wahrnehmung.

FOR FILM,

Einführung

Mittwoch, 09.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FOSSIL,

Themenführung

Dienstag, 08.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

„Ich betrachte meine Häute, wie ich Fossilien betrachte“, bemerkte Tetsumi Kudo einmal. Dass er von mehreren Häuten spricht, fügt sich dabei in sein immer wiederkehrendes Motiv der Metamorphose, der Verwandlung also, die auch Insekten in verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung durchmachen. Die Themenführung FOSSIL konzentriert sich auf die Aspekte der kulturellen Spurensuche und Metamorphose in Tetsumi Kudos Werk.

FÜHRUNG,

Führung

Sonntag, 06.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Über drei Jahrzehnte – Mitte der 1950er bis Ende der 1980er Jahre – schuf Tetsumi Kudo (1935 – 1990) ein Werk, das für viele KünstlerInnen nachfolgender Generationen wegweisend wurde. Als junger Künstler zog der in Japan aufgewachsene Kudo nach Paris. Dort erlebte er, wie sich Europa nostalgisch an einem humanistischen Menschenbild als geistigen Überbau festhielt. Dies musste er nach den Angriffen auf Nagasaki und Hiroshima 1945 als zutiefst fadenscheinig empfinden. Die verheerenden Auswirkungen der Atombomben hatten sowohl die Verwundbarkeit des menschlichen Organismus als auch die enorme zerstörerische Schaffenskraft des Menschen offenbar gemacht. Sie bedeuteten für die japanische Gesellschaft eine tiefe Zäsur. Kudos Arbeiten kommen einer neuen Ökologie gleich, in der Körperteile, Pflanzen und elektrische Apparaturen zu posthumanen Gefügen verbunden sind. Für den Avantgardisten, der stets quer zu den dominanten künstlerischen Strömungen seiner Zeit arbeitete, waren dies jedoch keine apokalyptischen Szenarien oder alptraumhaften Zukunftsvisionen. Vielmehr bewegten ihn Überlegungen zum Menschen in einem hochtechnologisierten Zeitalter.

FOR FILM,

Einführung

Sonntag, 06.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FÜHRUNG,

Führung

Samstag, 05.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Über drei Jahrzehnte – Mitte der 1950er bis Ende der 1980er Jahre – schuf Tetsumi Kudo (1935 – 1990) ein Werk, das für viele KünstlerInnen nachfolgender Generationen wegweisend wurde. Als junger Künstler zog der in Japan aufgewachsene Kudo nach Paris. Dort erlebte er, wie sich Europa nostalgisch an einem humanistischen Menschenbild als geistigen Überbau festhielt. Dies musste er nach den Angriffen auf Nagasaki und Hiroshima 1945 als zutiefst fadenscheinig empfinden. Die verheerenden Auswirkungen der Atombomben hatten sowohl die Verwundbarkeit des menschlichen Organismus als auch die enorme zerstörerische Schaffenskraft des Menschen offenbar gemacht. Sie bedeuteten für die japanische Gesellschaft eine tiefe Zäsur. Kudos Arbeiten kommen einer neuen Ökologie gleich, in der Körperteile, Pflanzen und elektrische Apparaturen zu posthumanen Gefügen verbunden sind. Für den Avantgardisten, der stets quer zu den dominanten künstlerischen Strömungen seiner Zeit arbeitete, waren dies jedoch keine apokalyptischen Szenarien oder alptraumhaften Zukunftsvisionen. Vielmehr bewegten ihn Überlegungen zum Menschen in einem hochtechnologisierten Zeitalter.

FOR FILM,

Einführung

Samstag, 05.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FRITZI,

Kinderwerkstatt

Samstag, 05.11.2016,

11:00–13:00

€0,00

Fritzi ist eine Kunstwerkstatt für Kinder ab 6 Jahren. Die Kunstwerkstatt bietet Kindern einen Raum für freies Assoziieren, Denken und Gestalten. Die Ausstellung dient als Ausgangspunkt für das Experimentieren mit ungewöhnlichen Materialien und Werkstoffen in einem eigens eingerichteten Forschungslabor. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind Kleidung trägt, die schmutzig werden darf. Verpflegung kann nicht vom Fridericianum gestellt werden, darf aber gerne mitgebracht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

FLUORESZENZ,

Themenführung

Freitag, 04.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Tetsumi Kudo wählte für viele seiner Arbeiten fluoreszierende Farben – in der Rotunde werden diese unter Schwarzlicht gezeigt. Die Führung FLUORESZENZ widmet sich der Thematik der Radioaktivität in Kudos Werk, die insbesondere in seinen fluoreszierenden Arbeiten sichtbar wird.

FÄDEN,

Themenführung

Donnerstag, 03.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

In seinem Spätwerk wendete sich Kudo verstärkt dem Motiv „Fäden“ zu, die für ihn mannigfaltige kulturelle Konnotationen hatten. Die Themenführung FÄDEN konzentriert sich auf diese spätere Schaffensphase Tetsumi Kudos.

FREI,

Führung

Mittwoch, 02.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

Vier Augen sehen mehr als zwei, und manchmal sehen sie gänzlich Unterschiedliches: Im freien Austausch miteinander und mit den BesucherInnen führen zwei KunstvermittlerInnen durch die Ausstellung – eine wöchentliche Übung in (Kunst-)Wahrnehmung.

FOR FILM,

Einführung

Mittwoch, 02.11.2016,

15:00–16:00

€0,00

Für ihre erste große institutionelle Einzelausstellung in Deutschland hat Loretta Fahrenholz den Film Two A.M. produziert. Neben dieser neuen Arbeit sind die Filme Ditch Plains (2013), My Throat, My Air (2014) und Que Bárbara (2011) zu sehen. In ihren postcinematischen Filmen dokumentiert Fahrenholz unsere von kollektiven Fiktionen, Inszenierung und medialer Vermittlung geprägte Gegenwart. FOR FILM führt in die Arbeiten der Künstlerin ein.

FOSSIL,

Themenführung

Dienstag, 01.11.2016,

17:00–18:00

€0,00

„Ich betrachte meine Häute, wie ich Fossilien betrachte“, bemerkte Tetsumi Kudo einmal. Dass er von mehreren Häuten spricht, fügt sich dabei in sein immer wiederkehrendes Motiv der Metamorphose, der Verwandlung also, die auch Insekten in verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung durchmachen. Die Themenführung FOSSIL konzentriert sich auf die Aspekte der kulturellen Spurensuche und Metamorphose in Tetsumi Kudos Werk.